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Rohstoffhandel soll transparenter werden

Entwicklungsländer wie der Kongo geben erstmals bekannt, wie viel sie am Rohstoffsektor verdienen. Was Schweizer Firmen ihnen zahlen, bleibt im Dunkeln.

Das Geld kommt nicht zum Volk: Arbeiter in einer Goldmine im Kongo.
Das Geld kommt nicht zum Volk: Arbeiter in einer Goldmine im Kongo.
Reuters

Für ein Land wie die Demokratische Republik Kongo ist es eine kleine Sensation: Die Regierung legt offen, wie viel Geld das riesige Land von Rohstoffunternehmen erhalten hat. Die Zahlen für das Jahr 2010, die heute veröffentlicht wurden, sind ernüchternd: Der Abbau von Kupfer, Diamanten oder Erdöl bringt dem Land nur ungefähr gleich viel ein wie die Landwirtschaft. 13 Dollar pro Bürger und Jahr zahlen die 500 im Kongo aktiven Minen- und Erdölgesellschaften an Steuern, Abgaben oder für Förderrechte. In der Mongoleikamen auf jeden Bürger immerhin 330 Dollar an Rohstoffeinnahmen.

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