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Roche und Novartis drücken SMI ins Minus

Die Schweizer Börse hat trotz der positiven Vorgaben aus Übersee und der Aufbruchstimmung in den USA nach dem Wahlsieg von Barack Obama mit Verlusten eröffnet.

Der Swiss Market Index (SMI) gab bei Handelsaufnahme um 1,06 Prozent auf 6332,42 Punkte nach. Ins Minus wurde der Blue-Chips-Index SMI vor allem durch die Börsenschwergewichte Roche und Novartis gedrückt, die je 1,2 Prozent tiefer notierten. Analysten wiesen auf die Einflüsse der neuen US-Regierung unter Obama für die Schweizer Pharmakonzerne hin. Im wesentlichen werde die neue Regierung in den USA versuchen, den Parallelimport zu ermöglichen, rechtswidrige Einigungen zwischen Herstellern von Generika und von Markenpräparaten zu verhindern und Medicare die Aushandlung günstigerer Medimamentenpreise zu gestatten, heisst es bei der Bank Vontobel. Zwar könnte die Novartis-Tochter Sandoz von der verstärkten Konzentration auf Generika profitieren, doch müsste Sandoz viel aggressiver auf dem US-Generikamarkt auftreten, um vom Wandel zu profitieren. Im Hinblick auf Markenpräparate sei Novartis mehr vom Wandel abhängig als Roche, heisst es bei Vontobel.

Deutlich im Plus lag bei Handelseröffnung Swiss Life mit 2,6 Prozent, während die anderen Titel der grossen Versicherer im Minus notierten. Swisscom eröffnete mit 1,9 Prozent im Minus, weil beim Reingewinn die Erwartungen der Analysten nicht erfüllt wurden.

AP/mbr

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