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Roaming bleibt ein lukratives Geschäft

Die Kosten fürs Telefonieren im Ausland verschwinden zwar immer mehr in Pauschalen und Bündelabos. Doch die Roaminggebühren bleiben ein Faktor.

In den Ferien unbeschwert telefonieren? Camper im Canyonlands National Park in Utah. Foto: Alamy
In den Ferien unbeschwert telefonieren? Camper im Canyonlands National Park in Utah. Foto: Alamy

Es war jeweils das untrügliche Zeichen, dass der Sommer begonnen hatte: In den letzten Jahren sanken pünktlich auf den 1. Juli die Roamingtarife in der EU. Brüssel sorgte per Regulierung dafür, dass das Telefonieren für die EU-Bürger im Ausland einfacher wird. Dieses Jahr ist es anders.

Wie es mit den Gebühren weitergeht, ist nicht klar. Der Grund: ­Eigentlich hätte Schluss sein sollen mit den Sondertarifen für die Handynutzung im Binnenmarkt. Gemäss dem ursprünglichen Ziel der EU-Kommission, auf Ende 2015 die Roaminggebühren für EU-Bürger auf Reisen ins EU-Ausland komplett abzuschaffen. Von dieser radikalen Lösung ist Brüssel vorläufig ­wieder abgerückt. Wie es weitergeht, ist offen: Sollen die Roamingaufschläge ganz verschwinden, wie sich das EU-Parlament dafür ausspricht? Oder sollen die Roamingtarife in engen Grenzen für ein bestimmtes Volumen erlassen werden? Darüber wird am EU-Hauptsitz weiter gestritten.

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