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Rezessionsangst: Fernost-Börsen tief im Minus

Sorgen über das Ausmass der weltweiten Konjunkturabkühlung sind an den asiatischen Aktienmärkten am Donnerstag wieder in den Vordergrund gerückt und haben für kräftige Kursverluste gesorgt.

Vor allem Exportwerte wurden verkauft, nachdem sie am Mittwoch noch von der Euphorie über den deutlichen Sieg von Barack Obama bei der US-Präsidentenwahl profitiert hatten.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 7,36 Prozent im Minus bei 8820 Punkten. Der breiter gefasste Topix- Index fiel 6,54 Prozent auf 903 Zähler.

Autohersteller verloren

Wegen des starken Yen wurden vor allem Exportwerte verkauft. So gaben die Papiere des Autoherstellers Honda um knapp 10 Prozent nach, jene des Rivalen Toyota verloren um mehr als 10 Prozent.

Auch die Aktienmärkte in Südkorea, Hongkong, Singapur, Australien, Schanghai und Taiwan verloren deutlich. «Die Anleger zurück auf den Boden der Realität gebracht worden», sagte ein Analyst. «Sie spüren wieder die weltweite Konjunkturflaute.

Grösste Volkswirtschaft der Welt kämpft

Diese Tendenz hatte sich am Mittwoch bereits an der Wallstreet gezeigt. Daten vom Arbeitsmarkt und dem Dienstleistungssektor zeigten, wie sehr die grösste Volkswirtschaft der Welt mit der Finanzkrise zu kämpfen hat. Sowohl der Dow-Jones-Index als auch die Technologiebörse Nasdaq verloren gut fünf Prozent.

Der Euro gab an den asiatischen Märkten gegenüber dem Dollar und dem Yen nach. Die Gemeinschaftswährung kostete 1.2838 Dollar beziehungsweise 125.66 Yen. Der Dollar lag wenig verändert bei 97.73 Yen.

SDA/sam

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