Zum Hauptinhalt springen

Private, erlöst die Bahnen von den Staatskrücken!

Die Zahlen des Verbands Seilbahnen Schweiz belegen, dass die Kapazität der Anlagen steigt und steigt, obwohl die Anzahl der transportierten Gäste seit mehreren Jahren rückläufig ist.

An vielen Skiliften herrscht Überkapazität.
An vielen Skiliften herrscht Überkapazität.
Franziska Scheidegger

Zwei Drittel aller Bergbahnen können nach rein marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten eigentlich nicht überleben. Viele von ihnen sind hoch verschuldet. Dennoch geht nur selten eine Bahn tatsächlich in Konkurs. Oft springt der Fiskus letztlich als Unterstützer ein. Ohne Bahn, so die Ängste, käme der komplette Tourismus zum Erliegen. Denn das Hotel und das Restaurant im Ort profitieren selbst­redend von der Erschliessung der Bergwelt. Insofern ist es durchaus gerechtfertigt, dass die öffentliche Hand die Bergbahnen unterstützt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.