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Postfinance investiert in deutsches Start-up

Die Postfinance beteiligt sich am deutschen Finanzportal Moneymeets.

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Leidet unter tiefen Zinsen: Die Postfinance.
Leidet unter tiefen Zinsen: Die Postfinance.
Adrian Moser

Die Postfinance leidet derzeit besonders unter den tiefen Zinsen. Sie sucht deshalb nach neuen Verdienstmöglichkeiten, etwa der direkten Beteiligung an Start-ups. Die Postfinance will so ihre Erträge diversifizieren und von den Zinsen unabhängiger machen. Ein erstes Engagement in diesem Bereich hat die Tochter der Schweizerischen Post am Montag bekannt gegeben. Sie beteiligt sich am deutschen Finanzportal Moneymeets. Das Unternehmen aus Köln bietet seinen Kunden eine Plattform, auf der sie alle ihre Bank- und Versicherungsprodukte im Überblick haben und Finanzdienstleistungen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen können. Wie hoch der Betrag ist, den die Post-Tochter investiert hat, wurde nicht kommuniziert.

Ziel der Postfinance ist es nicht, dass ihre Kunden in Zukunft das Angebot von Moneymeets nutzen können. Bei der Beteiligung handle es sich um ein finanzielles Investment «ohne technische Schnittstellen», hiess es gestern. Einen Wissenstransfer erhofft man sich am Postfinance-Hauptsitz am Guisanplatz von der Partnerschaft aber dennoch. Man wolle damit das eigene Angebot ausbauen, wird Postfinance-Chef Hansruedi Köng in der Mitteilung zitiert. Trotzdem ist es möglich, dass Moneymeets in der Schweiz lanciert wird. Die Kölner wollen das Geld nämlich einsetzen, um ihr Geschäft zu internationalisieren.

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