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Postauto Schweiz nutzt die Euroschwäche aus

Die Post-Tochter schrieb Grossaufträge in Euro aus. Auch Genf bürdet so den ohnehin benachteiligten Schweizer Anbietern noch ein Währungsrisiko auf.

Egal, ob es mit dem Euro aufwärts- oder abwärtsgeht: Die Post-Tochterfirma will profitieren.
Egal, ob es mit dem Euro aufwärts- oder abwärtsgeht: Die Post-Tochterfirma will profitieren.
PD

Einheimische Lieferanten von Schweizer Verkehrsbetrieben sind bei Aufträgen wegen des starken Frankens massiv benachteiligt. EU-Konkurrenten könnten bei Ausschreibungen für Busse, Züge oder Bahninfrastruktur wegen der Euroschwäche bis zu 30 Prozent günstiger anbieten, klagen Betroffene.

Einzelnen Verkehrsbetrieben reicht das scheinbar noch nicht. Für Aufruhr unter Schweizer Lieferanten sorgt derzeit vor allem die Postauto Schweiz AG, die alle paar Jahre eine dreistellige Zahl von Postautos beschafft. In jüngster Zeit habe die Post-Tochter mehrere Fahrzeugaufträge in Euro ausgeschrieben, heisst es. Ein Sprecher der Post bestätigt dies dem TA: «Seit einiger Zeit werden einzelne Beschaffungen in Schweizer Franken und Euro ausgeschrieben.»

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