Post lässt Drohnen steigen

Pakete in abgelegenen Berggebieten per Drohnen zustellen? Über derartige Szenarien denkt die Post nach und kündigt erste Tests bereits im Juni an.

Das Post-Transportmittel der Zukunft? Eine Drohne im blauen Himmel über Brooklyn, New York City. (1. Januar 2015)

Das Post-Transportmittel der Zukunft? Eine Drohne im blauen Himmel über Brooklyn, New York City. (1. Januar 2015)

(Bild: Reuters Carlo Allegri)

Die Schweizerische Post hat in Kalifornien zusammen mit der Luftfrachtdivision der Swiss ein Projekt gestartet, um den Einsatz von Drohnen zu testen. Dies bestätigt Dieter Bambauer, Leiter Post Logistics, gegenüber dem «SonntagsBlick»: «Mit der Drohnentechnik testen wir heute schon ein mögliches Transportmittel der Zukunft.» Das Ziel der Post sei es, in der Zustellung stets auf Höhe der Kundenbedürfnisse zu sein. Die Drohne könnte im Betrieb selber zum Einsatz kommen, beispielsweise für die interne Logistik in Paketzentren. Denkbar ist aber auch die Paketzustellung in abgelegenen Berggebieten.

Bereits im Juni sollen in der Schweiz gemäss dem Bericht erste Tests im Rahmen einer Machbarkeitsstudie stattfinden. Wie und ob die Drohne dann auch eingeführt wird, hänge stark von den Ergebnissen dieser Studie ab. Die Post arbeitet in den USA mit dem Drohnenhersteller Matternet zusammen. Das Start-up gilt im Silicon Valley als die grosse Nummer im aufkommenden Drohnen-Logistik-Markt. Seine kürzlich präsentierte Transportdrohne Matternet One kostet pro Stück 5000 Dollar und funktioniert als vollautomatisiertes Zustellsystem. Die Drohne fliegt vollautomatisch und transportiert Pakete bis ein Kilogramm 20 Kilometer weit. 

thu

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