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Pfizer kauft US-Krebsspezialisten für 14 Milliarden

Pfizer hat den Bieterwettstreit um den US-Krebsspezialisten Medivation für sich entschieden. Der US-Pharmariese will sein Portfolio von Krebsmedikamenten ausweiten.

Bieterkampf gewonnen: Pfizer hat sich die nächste Milliardenspritze gesetzt.
Bieterkampf gewonnen: Pfizer hat sich die nächste Milliardenspritze gesetzt.
Archivbild, Keystone

Der US-Pharmariese Pfizer hat den Bieterwettstreit um den US-Krebsspezialisten Medivation für sich entschieden. Pfizer kündigte am Montag die Übernahme der Firma für rund 14 Milliarden Dollar (13,5 Milliarden Schweizer Franken) an. An Medivation waren gerüchteweise zuletzt auch die Konzerne Merck & Co, Sanofi, Pfizer, Celgene und Gilead Sciences interessiert.

Pfizer will mit dem Zukauf sein Angebot an Krebsmedikamenten ausbauen. Das Unternehmen will nach eigener Auskunft 81,50 Dollar (78,41 Schweizer Franken) in bar je Medivation-Aktie zahlen. Die Offerte liegt damit mehr als 21 Prozent über dem Medivation-Schlusskurs vom Freitag.

Zehn Milliarden Dollar zu niedrig

Die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen stimmten der Übernahme bereits zu, die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus. Die Entscheidung wird bis Ende des Jahres erwartet.

Der französische Pharmahersteller Sanofi hatte im Juli zehn Milliarden Dollar für Medivation geboten, was das Unternehmen als zu niedrig abgelehnt hatte. Medivation stellt das Prostatakrebs-Medikament Xtandi her, von dem Analysten erwarten, dass es bis 2020 allein 1,33 Milliarden Dollar (1,28 Milliarden Schweizer Franken) erlösen wird.

SDA/pat

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