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Pensionskassen leiden unter Finanzkrise

Im ersten Halbjahr 2008 wies die Performance der Schweizer Pensionskassen im Durchschnitt ein Minus von 5,46 Prozent auf.

Im dritten Quartal schlug die Talfahrt an den Aktienmärkten besonders stark zu Buche, wie die heute veröffentlichte Umfrage Swiss International Survey zeigt. So lag die Performance der Pensionkassen in der Schweiz im Monat September bei einem Minus von 6 Prozent. Die Umfrage stützt sich auf die Angaben von 152 privaten und öffentlichen Vorsorgeeinrichtungen mit einem Gesamtvermögen von 218,7 Mrd. Franken.

Schon im ersten Halbjahr beeinträchte die schlechte Performance die Renditen. Bei den ausländischen Aktien sank die Performance um 17,5 Prozent, bei Schweizer Aktien um 14,5 Prozent. Insgesamt entwickelten sich 7 von 10 Anlageklassen negativ. Nur 4 der befragen 152 Institutionen haben eine positive Performance erzielt.

Schlechteste Performance seit Jahren

Somit ist 2008 wegen den Folgen der Finanzkrise für die Pensionskassen das schlechteste Jahr seit Einführung des Bundesgesetzes über die berufliche Vorsorge (BVG). Die ersten neun Monate zeigten, dass angesichts der derzeitigen Renditemöglichkeiten am Markt das Niveau des BVG-Zinssatzes von 2,75 Prozent zu hoch sei, hält die Umfrage fest.

Der durchschnittliche Deckungsgrad der befragten Vorsorgeeinrichtungen betrug im ersten Halbjahr noch 103,9 Prozent. In der Vorjahresperiode waren es hingegen 113,6 Prozent. Die grossen Pensionskassen verzeicheten dabei stärkere Rückgänge als die kleineren.

Ebenfalls zurückgegangen sind die Wertschwankungsreserven. Im ersten Halbjahr 2008 betrugen sie noch 6 Prozent und halbierten sich damit im Vergleich zum Vorjahr.

(SDA)

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