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NZZ-Gruppe muss 55 Millionen abschreiben

Die NZZ-Mediengruppe schliesst das Druckzentrum in Schlieren ZH. Das belastet das Jahresergebnis 2014 – aber soll dem Strukturwandel dienen.

Opfer der Strukturkrise der Medien: Die NZZ-Mediengruppe hat im November 2014 entschieden, ihre Druckerei zu schliessen.
Opfer der Strukturkrise der Medien: Die NZZ-Mediengruppe hat im November 2014 entschieden, ihre Druckerei zu schliessen.
Keystone

Die geplante Schliessung des Druckzentrums in Schlieren ZH schlägt im Jahresergebnis 2014 der NZZ-Mediengruppe einmalig mit rund 55 Millionen Franken zu Buche. Myriam Käser, Leiterin der Unternehmenskommunikation, bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung der Zeitschrift «Bilanz».

Der jährliche Ergebniszuwachs auf EBIT-Ebene liege «im hohen einstelligen Millionenbereich», teilte Käser mit. Nach Recherchen von «Bilanz» verbessere sich durch den Einmalabschreiber das Betriebsergebnis in den folgenden Jahren um jeweils fünf oder sechs Millionen Franken.

Reingewinn von 24,9 Millionen

NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod hatte in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» davon gesprochen, dass wegen der beabsichtigten Schliessung und der damit zusammenhängenden Abschreibung ein Verlust für 2014 zu erwarten sei. Zahlen hatte er jedoch nicht genannt. Für 2013 hatte die NZZ-Gruppe einen Reingewinn von 24,9 Millionen Franken ausgewiesen.

Die NZZ-Mediengruppe hatte Ende November 2014 bekannt gegeben, sie wolle die Druckerei in Schlieren aus wirtschaftlichen Gründen schliessen und die «Neue Zürcher Zeitung» und die «NZZ am Sonntag» künftig im Druckzentrum Zürich der Tamedia (Herausgeberin von Tages-Anzeiger und Tages-anzieger/Newsnet) drucken lassen.

SDA/spu

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