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Nun sitzt Uber auch Zuhause auf der Anklagebank

Uber soll in Kalifornien die Kunden bei der Überprüfung der Fahrer getäuscht haben. In San Francisco und Los Angeles wurde deshalb Klage eingereicht. Der Taxi-Service gelobt Besserung.

Erhob Klage gegen Uber: Staatsanwalt von San Francisco, George Gascon. (9. Dezember 2014)
Erhob Klage gegen Uber: Staatsanwalt von San Francisco, George Gascon. (9. Dezember 2014)
AFP

Der umstrittene Taxi-Service Uber muss sich wegen Sicherheitsfragen im Heimatmarkt Kalifornien vor Gericht verantworten. Die Staatsanwälte von San Francisco und Los Angeles teilten am Dienstag mit, Klage gegen die Internet-Vermittlung eingereicht zu haben.

Sie werfen Uber vor, die Kunden bei der Überprüfung der Fahrer getäuscht zu haben. Zudem sollen Uber-Fahrer ohne Genehmigung auch Fahrten an Flughäfen übernommen haben. In San Francisco sollen sie eine zusätzliche Gebühr von vier Dollar erhoben, aber keine Leistungen an den Flughafen abgetreten haben. Uber kündigte an, mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen.

Der rasant wachsende Taxi-Vermittler sieht sich zunehmendem Gegenwind ausgesetzt. Nach Vergewaltigungsvorwürfen gegen einen Uber-Fahrer in Indien droht dem Unternehmen dort ein landesweites Verbot. In den Niederlanden und in Thailand musste Uber seinen Dienst bereits einstellen. Am Dienstag untersagte zudem auch Spanien den Fahrdienst.

Das vor vier Jahren in Kalifornien gegründete Start-up bietet die Vermittlung von Fahrgästen an Gelegenheitsfahrer bereits in 45 Ländern an. In der Schweiz bietet Uber seine Dienste derzeit in Zürich und Genf an. In Genf haben unlängst die Taxifahrer ebenfalls juristische Schritte gegen das Unternehmen ergriffen.

SDA/chk

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