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Nissan ruft Autos wegen Rosts zurück

Wegen einer rostanfälligen Lenkung holt der japanische Autobauer in den USA und Kanada Zehntausende Fahrzeuge in die Werkstätten zurück.

Hat Probleme mit Rost: der Nissan Pathfinder.
Hat Probleme mit Rost: der Nissan Pathfinder.
Keystone

Rost zwingt den japanischen Autobauer Nissan zu einem Massenrückruf in den USA. Bei rund insgesamt 195'000 Geländewagen des Modells Pathfinder sowie des Schwestermodells QX4 der Nissan-eigenen Nobelmarke Infiniti droht wegen der Korrosion im schlimmsten Falle die Lenkung auszufallen.

Die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde machte den Rückruf am Montag öffentlich. Allerdings sollen nur jene Autos in die Werkstätten, die in Bundesstaaten mit einem harten Winter angemeldet sind, da erst die Kombination aus Schnee und Streusalz der Lenkung zusetze.

Sensibler seit dem Toyota-Debakel

In den USA kommt es immer wieder zu aufsehenerregenden Rückrufen. Zum einen ist der Markt riesig, zum anderen sind die Hersteller und Behörden nach dem Toyota-Debakel um klemmende Gaspedale sehr sensibel, was technische Defekte angeht. Toyota selbst hatte erst Ende vergangener Woche hunderttausende Autos wegen Airbag-Problemen zurückgerufen.

SDA/miw

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