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Neues Urteil macht der Credit Suisse zu schaffen

Eine Mitarbeiterin verlangte mit einer superprovisorischen Verfügung, dass ihre Daten nicht an die USA geliefert werden. Zu Recht, entschied das Zürcher Obergericht.

Verdikt des Einzelrichtes entkräftet: Obergericht in Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)
Verdikt des Einzelrichtes entkräftet: Obergericht in Zürich. Foto: Gaetan Bally (Keystone)

Die Frau hatte letzten Herbst gegen die Offenlegung ihres Namens an die USA im Zuge des Steuerstreits opponiert. Zusammen mit ein paar Dutzend weiteren Betroffenen forderte sie mit Verweis auf das Datenschutzgesetz ihre Arbeitgeberin, die Credit Suisse, auf, ihren Namen nicht herauszugeben. Die Bank dagegen sagte damals aus, dass die Mehrheit der über 1000 Mitarbeiter die Offenlegung ihrer Namen akzeptieren würde, die in geschäftlichen Unterlagen rund um das US-Offshoregeschäft auftauchten. Die vereinzelten Einsprachen wies die Bank ab. Sie habe «gestützt auf die Bewilligung des Bundesrats eine individuelle Interessenabwägung vorgenommen», führten die CS-Juristen in Briefen an die Mitarbeiter und Manager aus. Dabei habe sich gezeigt, dass «Interessen für die Übermittlung» überwiegen würden.

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