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Neues Ungemach für Goldman Sachs

Ein Hedgefonds fordert von der amerikanischen Investmentbank Schadenersatz. Erneut geht es um Millionenverluste in Zusammenhang mit komplexen Investmentprodukten.

Mit neuen Vorwürfen konfrontiert: Goldman-Chef Lloyd Blankfein.
Mit neuen Vorwürfen konfrontiert: Goldman-Chef Lloyd Blankfein.
Keystone

Der Hedgefonds Dodona I LLC legte am Freitag beim Bundesgericht in New York Klage gegen das Geldhaus ein. Der Fonds wirft Goldman Betrug vor und verlangt Schadenersatz. Dodona strebt eine Sammelklage an. Der Fonds hatte in sogenannte verbriefte Hypothekenkredite (CDO) mit dem Namen «Hudson Mezzanine» von Goldman investiert. Goldman legte das zwei Milliarden Dollar schwere Produkt Ende 2006 auf. Die Wertpapiere basierten auf Hypotheken, die das Geldhaus auf den eigenen Büchern hielt.

Als die Immobilienblase 18 Monater später in den USA platzte, war das Rating von «Hudson Mezzanine» auf Ramschstatus herabgesetzt worden. Investoren brockte das deutliche Verluste ein. Dodona soll vier Millionen Dollar investiert haben.

Goldman widerspricht

Ein Goldman-Sachs-Sprecher sagte, dass die Klage unbegründet sei. Das Geldhaus werde sich massiv gegen die Vorwürfe zur Wehr setzen. Goldman hatte im Juli nach monatelangen Verhandlungen mit der US- Börsenaufsicht SEC im Rahmen eines Vergleichs eine Strafe in Rekordhöhe von 550 Millionen Dollar gezahlt. Die SEC hatte dem US-Institut vorgeworfen, Anleger bei Investments in riskante Papiere bewusst getäuscht zu haben.

(SDA)

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