Zum Hauptinhalt springen

Morgan-Chef spricht in Video zu Mitarbeitern

John Mack sieht die zweitgrösste US-Investmentbank Morgan Stanley nicht in Gefahr. Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss bestätigte der ehemalige Credit-Suisse-Co-Chef aber.

Die Bank sei solide finanziert und könne alleine weiterbestehen, sagte Mack nach Angaben von Augenzeugen in einer Videobotschaft an Mitarbeiter weltweit. Aus einer Position der Stärke heraus prüfe man nun eine Reihe von Massnahmen, um die Finanzkrise zu überstehen.

Fusion mit Citigroup zurückgewiesen

Mack bestätigte in dem Video Übernahmegespräche mit der US- Regional-Bank Wachovia und einen zurückgewiesenen Fusionsversuch mit der grössten US-Bank Citigroup.

Ausserdem spreche man mit dem chinesischen Staatsfonds CIC über eine weitere Beteiligung. China hatte bereits im November fünf Milliarden Dollar in Morgan Stanley investiert.

Neue Aufträge aus Europa

Morgan Stanleys Vize-Präsident Walid Chammah sagte den Angaben zufolge, das Unternehmen habe in den letzten Tagen 16 neue Aufträge aus Europa erhalten. Mack erklärte, niemand aus dem Führungsgremium habe Aktien des Unternehmens verkauft.

Die Firma äusserte sich nicht zu dem Video. Im Rahmen der Verschärfung der Finanzkrise haben Morgan-Stanley-Aktien seit Wochenbeginn über die Hälfte ihres Wertes verloren. Manche Analysten fürchteten daraufhin, dass das Geschäftsmodell Investmentbank grundsätzlich in Gefahr sei.

SDA/cpm

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch