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Mit den Selfie-Kids Kasse machen

Erst vier Jahre alt und schon die beliebteste Smartphone-App der Jungen: Snapchat drängt an die Börse. Das Beispiel zeigt, wie die Generation Selfie für die Werbebranche interessant wird.

Die Werbung versucht, sich die Selfie-Sucht der Jungen zunutze zu machen: Besucher eines Festivals in London. (16. Juli 2016) (Bild: Ollie Millington/Getty Images)
Die Werbung versucht, sich die Selfie-Sucht der Jungen zunutze zu machen: Besucher eines Festivals in London. (16. Juli 2016) (Bild: Ollie Millington/Getty Images)

Der Börsengang von Snapchat verspricht zum grössten Marketingereignis seit 2014 zu werden. Firmengründer Evan Spiegel peilt eine Bewertung von satten 25 Milliarden Dollar an. Das entspricht einem Aufschlag von 40 Prozent auf den aktuellen Graumarktpreis. Snapchat wäre damit teurer eingestuft als seinerzeit Facebook. Illusorisch erscheint der Plan nicht. Das Unternehmen vertreibt die erfolgreichste Foto- und Video-Applikation für Junge; einer von der Werbewirtschaft begehrten Kundschaft, die sich mit ihren Selfies sogar als Werbeträger einspannen lassen.

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