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Minergie-Pionier Franz Beyeler 
erhält den Solarpreis

Der Berner Förderer von Gebäuden mit tiefem Energieverbrauch wird von der Solaragentur ausgezeichnet.

Franz Beyeler: «Der Minergiestandard ist mit Abstand am meisten verbreitet.»
Franz Beyeler: «Der Minergiestandard ist mit Abstand am meisten verbreitet.»
zvg

Das Wort Minergie und der Name Franz Beyeler sind eng miteinander verbunden. Seit der Gründung im Jahr 1998 und bis 2013 hat Beyeler den Verein Minergie ­geleitet. «Hoch hinaus wollen wir mit Miner­gie», sagte Beyeler 1999, als im Berner Nordquartier das erste sanierte Hochhaus mit dem Minergiezertifikat, der Bestätigung für minimalen Energieverbrauch, ausgezeichnet wurde. Immer höher gestiegen ist seither die Zahl der zertifizierten Gebäude: Mittlerweile sind es 32 700, wovon jedes zehnte den verschärften Anforderungen von Minergie-P und Minergie-P-Eco entspricht. «Ohne den Minergiepapst wäre Minergie-P heute nicht der mit Abstand erfolgreichste und beste Baustandard der Schweiz für die Energiewende 2050», schreibt die Solaragentur mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Bei der grossen Mehrheit der Minergie-P-Bauten seien Solaranlagen installiert, hält sie weiter fest. Deshalb zeichnet sie Beyeler heute Freitag in Luzern mit dem Solarpreis 2014 aus.

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