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Migros stellt die Bio-Frage

Der Grossverteiler will Nachhaltigkeit massentauglich machen. Er fordert damit die Biobranche heraus, die mit Effizienzproblemen kämpft.

Viel Auslauf für Hühner bedeutet einen hohen Flächen- und Energiebedarf pro Kilo Poulet – also geringe Produktivität. Foto: iStock
Viel Auslauf für Hühner bedeutet einen hohen Flächen- und Energiebedarf pro Kilo Poulet – also geringe Produktivität. Foto: iStock

Wer bei der Migros Fleisch kauft, muss sich künftig weniger Sorgen um seinen ökologischen Fussabdruck machen. Seit diesem Frühling produziert der Detailhändler sein Schweizer Poulet nach­haltiger. Der hauseigene Produktions­betrieb braucht für Hühnermast und Verarbeitung weniger Energie, weniger Fläche und weniger Dünger. Es resultieren weniger Treibhausgase und weniger Ozon. Und die Gefahr, dass für das Mastfutter Regenwald abgeholzt wurde, stellt sich auch nicht mehr, sagt Manfred Bötsch, der bei der Migros für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich ist.

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