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Meteo Schweiz steht vor einem Umbruch

Aus Spargründen plant Meteo Schweiz 20 Stellen abzubauen. Zudem erwägt der staatliche Wetterdienst den Umzug in eine steuerfreundlichere Gemeinde.

20 Stellen sollen gestrichen werden: Ableger des staatlichen Wetterdiensts in Genf.
20 Stellen sollen gestrichen werden: Ableger des staatlichen Wetterdiensts in Genf.
Keystone

Der Wetterdienst des Bundes, Meteo Schweiz, muss bis Anfang 2014 3 bis 5 Millionen Franken im Jahr sparen. Unter anderem sollen rund 20 Stellen abgebaut werden, wie Direktionsmitglied Thomas Frei sagte. Er bestätigte einen Bericht der «NZZ am Sonntag».

Der Abbau solle «im Grundsatz über natürliche Fluktuation» erfolgen, erklärte Frei. Zu allfälligen Entlassung konnte er keine Stellung nehmen. Dafür sei es noch zu früh. Von den Stellenstreichungen seien keine bestimmten Unternehmensbereiche betroffen.

Sparen durch Umzug

Ebenfalls sparen könnte Meteo Schweiz mit einem Umzug vom Zürichberg nach Opfikon ZH, einer Gemeinde im Grossraum Zürich. Die Verlegung des Hauptsitzes befinde sich «in ernsthafter Prüfung», sagte Frei. In Opfikon wären die Mietkosten rund 10 bis 20 Prozent günstiger. Der Jahresaufwand von Meteo Schweiz bewegte sich in den letzten fünf Jahren zwischen 80 und 90 Millionen Franken.

Ebenfalls bis 2014 soll Meteo Schweiz aus der Bundesverwaltung ausgegliedert und in eine öffentlich-rechtliche Anstalt umgewandelt werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung schickte das Eidg. Departement des Innern (EDI) Ende letzten Monats in die Vernehmlassung.

Die Stellenstreichung habe mit der Ausgliederung unmittelbar nichts zu tun, hielt Frei dazu fest. Die Einsparungen seien sowieso nötig.

SDA/mrs

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