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«Meteo Schweiz könnte uns platt walzen»

Das Wetterinstitut des Bundes bereitet den Markteintritt vor. Die privaten Meteodienste fürchten deswegen um ihr finanzielles Überleben. Peter Wick von Meteonews sieht 150 Stellen in Gefahr.

Muss sich im Markt bewähren: Meteo Schweiz, hier im Büro in Genf.
Muss sich im Markt bewähren: Meteo Schweiz, hier im Büro in Genf.
Keystone

Meteo Schweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, wird reformiert und entwickelt sich von einer Fachinstitution zu einem «unternehmerischen Wetterdienst», wie Bärbel Zierl, Informationsbeauftragte von Meteo Schweiz, erklärt. Der amtliche Wetterdienst wird sich künftig im freien Markt behaupten müssen. Dafür ist zurzeit die Revision des Meteorologiegesetzes in der Vernehmlassung. Die vollständige Inkraftsetzung ist für Anfang 2014 geplant. Der amtliche Wetterdienst wird spätestens zu diesem Zeitpunkt die erhobenen Wetter- und Klimadaten kostenlos anbieten müssen. Wegen des Wegfalls dieser Einnahmen und zusätzlicher Sparmassnahmen werden Meteo Schweiz jährlich 5 Millionen Franken in der Kasse fehlen.

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