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Medizintechnikfirma Leitner wird von Moser-Baer übernommen

Die Sumiswalder Moser-Baer AG übernimmt das Busswiler Medizintechnikunternehmen Leitner.

Moser-Baer ist vor allem für die Schweizer Bahnhofsuhren bekannt.
Moser-Baer ist vor allem für die Schweizer Bahnhofsuhren bekannt.
Adrian Moser (Archiv)

Das Seeländer Unternehmen Leitner mit seinen 46 Mitarbeitenden wird künftig als Tochterunternehmen von Moser-Baer geführt. Die Emmentaler sind vor allem für die Schweizer Bahnhofsuhren bekannt, ein anderes Standbein ist die Medizinaltechnik.

Die Übernahme von Leitner erfolgt im Zug einer Nachfolgeregelung beim Busswiler Unternehmen. Beide Produktionsstandorte werden weiter geführt, wie die Firmen am Mittwoch mitteilten.

Den Zukauf versteht Moser-Baer auch als klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz. «Die Leitner AG ergänzt Moser-Baer hervorragend», wird CEO Reto Reist in einer Mitteilung zitiert. Die aktuelle Produktepalette beider Firmen soll beibehalten werden.

Die Anfänge von Moser-Baer reichen in die 1930-er Jahre zurück, als Wilhelm Moser in einem Estrich der Bäckerei von Sumiswald Uhren zu bauen begann. Unterdessen ist das Unternehmen mit rund 375 Mitarbeitenden weltweit tätig.

Bekanntheit erlangte Moser-Baer mit der Schweizer Bahnhofsuhr. Aber auch islamische Gebetsuhren haben die Emmentaler entwickelt. Seit Jahren ist das Unternehmen zudem in der Medizinaltechnik tätig.

SDA/jur

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