Zum Hauptinhalt springen

«Man erreicht nicht einfach über Nacht eine hohe Akzeptanz»

Apple und Google haben Mühe, ihre Bezahl-App zu etablieren. Bei der Postfinance-Tochter sei das anders, glaubt Twint-Chef Thierry Kneissler.

«Die Bezahlfunktion allein ist nur ein paar Wochen lang spannend», sagt Thierry Kneissler.
«Die Bezahlfunktion allein ist nur ein paar Wochen lang spannend», sagt Thierry Kneissler.
Keystone

Herr Kneissler, aktuelle Umfragen in den USA zeigen, dass Bezahl-Apps im Laden kaum eingesetzt werden. Warum glauben Sie dennoch an den Erfolg von Twint?

Das ist eine Frage der Verbreitung. Wenn Apple Pay in den USA in 300'000 Geschäften akzeptiert wird, klingt das zuerst nach viel. Aber weil die USA so gross sind, sind das nur etwa 1 bis 2 Prozent der Läden. Ich bin überzeugt davon, dass es mit 1 bis 2 Prozent Verbreitung nicht funktionieren kann. Unser Anspruch ist deshalb: Wir wollen schweizweit möglichst überall sein. Klar wird das nicht in den nächsten Monaten passieren. Aber hier hilft uns wahrscheinlich die Kleinräumigkeit der Schweiz. Es ist viel einfacher, hier eine hohe Verbreitung zu erreichen als in den USA.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.