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Mal kostet der Staubsauger 159, dann 175 und plötzlich 168 Franken

Staunen bei der Online-Tochter der Migros, Galaxus: Der Preis für ein Produkt scheint sich ständig anzupassen. Was steckt dahinter?

Kundendaten angesaugt: Dynamic Pricing für den Staubsauger ist noch selten, aber wohl zukunftsweisend. Foto: Alamy
Kundendaten angesaugt: Dynamic Pricing für den Staubsauger ist noch selten, aber wohl zukunftsweisend. Foto: Alamy

Mit dem Onlinehandel hat sich die Preistransparenz im Handel erhöht, der Preisvergleich ist einen Klick entfernt. Doch stabile Preise sind seither passé. Die Webshop-Betreiber haben Strategien und Techniken gefunden, wie sie die Tarife permanent überwachen und nicht nur der Konkurrenz, sondern auch dem Umsatz, der Verfügbarkeit, der Uhrzeit, ja sogar dem Verhalten oder Wohnort des einzelnen Kunden anpassen können. Das passiert automatisch mit speziellen Computerprogrammen. «Dynamic Pricing» (dynamische Preissetzung) nennt sich das. Die Fluggesellschaften betreiben es seit Jahren (siehe Box). Das E-Warenhaus Amazon passt seine Preise schätzungsweise 2,5 Millionen Mal pro Tag an.

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