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Makelloser Ruf, keine Selbstdarstellerin

Virginia Rometty, die neue Chefin des Computergiganten IBM, hat sich ihren Aufstieg redlich verdient.

Logische Wahl: Virginia Rometty wurde mit Weitsicht und Einsatz zur Nachfolgerin von Sam Palmisano an der IBM-Spitze.
Logische Wahl: Virginia Rometty wurde mit Weitsicht und Einsatz zur Nachfolgerin von Sam Palmisano an der IBM-Spitze.
Keystone

Virginia Rometty hält nicht viel von glamourösen Auftritten. Ausserhalb ihre Branche ist sie kaum bekannt, obwohl sie bei IBM seit mehr als 30 Jahren eine starke Rolle spielt. Ihre Wahl an die Spitze von «Big Blue» war logisch; die 54-Jährige verdiente sich den Aufstieg mit Einsatz und Weitsicht.

Rometty ist eine von nur 18 Frauen, die eine der 500 grössten US-Firmen leiten. Doch etwa im Gegensatz zu Meg Whitman von Hewlett-Packard geniesst Rommety einen makellosen Ruf, sie gilt nicht als Selbstdarstellerin. Auch wurde sie nicht wie Whitman als Nothelferin von aussen berufen. IBM hatte sie lange auf ihre Aufgabe vorbereitet; und ihre Wahl als Nachfolgerin von Samuel Palmisano war denn auch keine Überraschung. Rometty stehe für Konstanz und Berechenbarkeit, so unisono das Urteil von Branchenexperten. Ihr unermüdlicher Einsatz, ihr hervorragender Ruf bei den Kunden und ihre strategische Weitsicht seien entscheidend gewesen, so Palmisano, nicht die Rücksicht auf Frauenquoten.

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