Krebsmedikamente kurbeln Umsatz von Roche an

Der Basler Pharmakonzern hat den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt. Neue Produkte sorgten für ein Plus von 4 Prozent bei den Verkaufszahlen.

Neue Produkte sorgen für Wachstum: Roche Diagnostics in Rotkreuz. (Archivbild)

Neue Produkte sorgen für Wachstum: Roche Diagnostics in Rotkreuz. (Archivbild)

(Bild: Keystone Alexandra Wey)

Der Pharmakonzern Roche hat seine Verkäufe in den ersten neun Monaten um 4 Prozent gesteigert. Der Umsatz betrug 37,5 Milliarden Franken und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus gar 6 Prozent betragen.

Die Steigerung ist vor allem auf gute Verkäufe der Brustkrebsmedikamente Perjeta und Herceptin sowie dem Präparat Actemra gegen rheumatoide Arthritis zurückzuführen, wie der Basler Konzern mitteilt.

Gute Entwicklung bei Produkte-Pipeline

Die kürzlich eingeführten Medikamente Tecentriq gegen Blasenkrebs und Alecensa gegen Lungenkrebs seien zudem sehr gut am Markt aufgenommen worden. «Die Divisionen Pharma und Diagnostics konnten ihre Verkäufe dank der Einführung neuer Produkte weiter steigern, und auch unsere Produkte-Pipeline entwickelt sich sehr gut», sagt CEO Severin Schwan.

Erst am Dienstag hatte Roche für Tecentriq auch die Zulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA für bestimmte Arten von Lungenkrebs erhalten. Analysten trauen dem Mittel im Jahr 2020 einen Umsatz von 2,8 Milliarden Dollar zu.

Roche rechnet für 2016 zu konstanten Wechselkursen mit einem Verkaufszuwachs im tiefen bis mittleren einstelligen Bereich. Zudem wird ein Wachstum des Kerngewinns je Titel zu konstanten Wechselkursen angestrebt, das über dem Verkaufswachstum liegt.

Für das Gesamtjahr bestätigt Roche den Ausblick und stellt eine Dividendenerhöhung in Aussicht.

ij/sda

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