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Kopfhörerhersteller Beats von ehemaligem Weggefährten verklagt

Die Firma sieht sich mit der zweite Klage innert weniger Monate konfrontiert. Ihnen wird ein «Schwindel» vorgeworfen.

Wurden von der Audiofirma Monster verklagt: Jimmy Iovine und Dr. Dre, Gründer des Kopfhörerherstellers Beats, bei den Innovator Awards in New York. (5. Januar 2015)
Wurden von der Audiofirma Monster verklagt: Jimmy Iovine und Dr. Dre, Gründer des Kopfhörerherstellers Beats, bei den Innovator Awards in New York. (5. Januar 2015)
Keystone

Der US-amerikanische Audiogerätehersteller Monster hat die Gründer der Kopfhörerfirma Beats, den Rapper Dr. Dre und den Musikmanager Jimmy Iovine, verklagt. Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Klage hervorgeht, fühlt sich Monster von den einstigen Partnern betrogen.

Beats und Monster hatten im Jahr 2008 gemeinsam den Kopfhörer entwickelt, der sich schnell zum beliebten Accessoire für junge Leute und Stars entwickelte. Drei Jahre später hätten Dr. Dre und Iovine mit Hilfe eines «Schwindels» Monster und dessen Gründer Noel Lee aus dem Geschäft gedrängt, heisst es in der Klage, die bei einem Gericht in Kalifornien eingereicht wurde.

«Millionen verloren»

Lee sei persönlich an der Entwicklung der Beats-Kopfhörer beteiligt gewesen. Bei der Trennung habe Beats unter anderem die Technologien von Monster an sich genommen. Die Beschuldigten hätten «Millionen mit der Arbeit von Monster und Lee gemacht, während die Kläger Millionen verloren» hätten, erklärten die Anwälte.

Es handelt sich bereits um die zweite Klage gegen Beats, seitdem der US-Konzern Apple die Kopfhörerfirma im vergangenen Jahr für 3,2 Milliarden Dollar gekauft hat. Eine erste Klage von Bose über Patente zur Lärmverringerung in Kopfhörern wurde im Oktober aussergerichtlich beigelegt. Die Bedingungen des Vergleichs wurden nicht bekannt.

SDA/rar

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