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«Kontrolle suggeriert eine falsche Sicherheit»

Trotz Corporate-Governance-Regeln kommt es regelmässig zu Firmenskandalen. Mehr Regeln nützten nichts, es liege an der Kultur, sagt Experte Franco Taisch.

«Damit Firmen innovativ sein können, braucht es Freiräume. Sonst verwaltet man nur noch», sagt Franco Taisch. Foto: Thomas Egli
«Damit Firmen innovativ sein können, braucht es Freiräume. Sonst verwaltet man nur noch», sagt Franco Taisch. Foto: Thomas Egli

Preisabsprachen, Schmiergelder, Manipulationen – die Liste von Firmenskandalen wird immer länger, das Ausmass immer grösser, wie der Abgasskandal bei VW zeigt. Gibt es zu wenig greifende Corporate-Governance-Regeln?

Man kann auch umgekehrt fragen: Zeigt das Beispiel VW nicht, dass auch noch mehr Regeln nicht wirklich nützen? Wir haben in den letzten 20 Jahren immer mehr und detailliertere Kontrollvorgaben für Unternehmen erhalten. Deshalb muss man sich fragen, ob nicht vielmehr andere Governance-Themen in den Fokus zu rücken sind.

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