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Kaupthing: Banken-Fonds zahlt Kunden aus

Jetzt kommt der viel diskutierte Einlagensicherungsfonds der Banken zum Tragen: Er bezahlt Schweizer Kaupthing-Kunden je bis zu 30'000 Franken aus.

Nachdem die isländische Bank heute sämtliche Konten ihrer Schweizer Kunden gesperrt hat, handelt jetzt die Eidgenössische Bankenkommission. Sie hat veranlasst, dass sämtliche Kunden Spargelder bis zu 30'000 Franken mittelfristig ersetzt bekommen. Für die Beträge springen solidarisch sämtliche im Fonds vereinten Banken ein. 5000 Franken werden sofort ausbezahlt. Um die Massnahmen zu begleiten, hat die EBK heute zwei Verantwortliche eingesetzt.

Dies ist nun die erste Auszahlung aus dem bislang viel diskutierten Einlagesicherungsfonds der Schweizer Banken. Laut Alain Bichsel sind die Kaupthing-Gelder für den Fonds problemlos zu verkraften.

Schweizer Banken nicht in Gefahr

Die EBK betont, dass die Situation von Kaupthing auf keine Art und Weise mit der von Schweizer Banken zu vergleichen sei. Die isländische Bank operiere mit einem völlig anderen Geschäftsmodell: Es sei eng gehalten und arbeite ohne Vermögensverwaltung. «Die Ausgangslage von Kaupthing und von den Schweizer Banken ist eine vollkommen andere.» Die EBK hat zwei Untersuchungsbeauftragte ernannt, die sich ab jetzt mit dem Fall Kaupthing beschäftigen.

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