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Justiz untersucht 750-Mio-Schaden von Bank

Mit dem Verlust der französischen Sparkassen durch ungenehmigte Spekulationen beschäftigt sich jetzt auch die Justiz.

Die Staatsanwaltschaft von Paris nahm Vorermittlungen auf, um «strafrechtliche Verantwortlichkeiten» zu untersuchen. Das teilten Justizmitarbeiter heute mit. Demnach erstattete die Sparkasse am Freitag wegen «Vertrauensmissbrauchs» Anzeige gegen Unbekannt und führte einen Schaden von 751 Millionen Euro an. Wirtschaftsministerin Christine Lagarde sprach nach einem Zwischenbericht des Bankenausschusses am Freitag von «grossen Lücken im Kontrollsystem».

Das Institut hatte einen Verlust von rund 600 Millionen Euro bekannt gegeben, nachdem mehrere Händler sich vor dem Einbruch der Märkte zu Monatsbeginn verspekuliert hatten. Die Führung der «Caisse d'Epargne» - Unternehmenschef Charles Milhaud sowie der Generaldirektor und der Finanzchef - nahmen den Hut.

SDA/vin

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