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Jugendliche ärgern sich über Raiffeisen-App

Mit einer neuen Musik-App will die Raiffeisenbank die Jugend für sich begeistern. Der Start ist allerdings missglückt.

Frust beim Anmelden: Jugendliche mit Smartphone.
Frust beim Anmelden: Jugendliche mit Smartphone.
Keystone

Wer bei der Jugend punkten will, muss wissen, was sie mag. Insofern lag die Raiffeisenbank mit ihrer Idee gar nicht so falsch: Um Jugendliche als Kunden zu gewinnen, lancierte die Bank eine App, mit der sie Musik streamen können. Bei der Umsetzung der peppigen Idee haperte es aber offenbar. Die Bewertungen der neuen App sind mehrheitlich schlecht.

Das Streaminggeschäft ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Marktführer in der Schweiz ist der schwedische Konzern Spotify. Ihm macht die Raiffeisenbank nun mit der App «Raiffeisen Music» Konkurrenz. «Egal, ob du gerade am Lernen bist, dich entspannst oder Sport treibst: Mit insgesamt über 50 unterschiedlichen Genre- und Stimmungs-Music-Channels findest du jederzeit die passende Musik dazu», wirbt die Bank. Auch aktuelle Alben von internationalen Superstars und Newcomern seien vertreten. Einzige Bedingung: Die Nutzer müssen Jugendkunden von Raiffeisen sein.

Nur einer von fünf Sternen

Das Interesse bei den Jugendlichen scheint vorhanden zu sein. Allein im «Google Play Store» wurde die App bis heute mehr als 1000-mal heruntergeladen und 77-mal bewertet. Die grosse Mehrheit der Bewertungen ist aber negativ: Nur 16 geben der App die Bestnote von fünf Sternen. 51 Nutzer bewerten sie bloss mit einem Stern.

Am meisten Probleme gibt es offenbar bei der Registrierung. «Als ich mich anmelden wollte, kam die Meldung ‹field already used›. Als ich die App schloss und wieder öffnete, war mein Code blockiert», schreibt eine Nutzerin. Eine weitere berichtet: «Dasselbe Problem wie alle anderen, der Code wurde schon benutzt/ist abgelaufen. Zusätzlich muss ein sehr mühsames Passwort gewählt werden.» Zahlreiche andere Raiffeisen-Kunden schildern Ähnliches.

«Bei der Registration kam es teilweise zu Problemen mit dem Registrations-Code», bestätigt Raiffeisenbank-Sprecher Dominik Chiavi. Dieses Problem habe zwischenzeitlich behoben werden können. «Wir gehen davon aus, dass dies auch zu einigen negativen Bewertungen geführt hat.»

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