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Jetzt wird Davos eingezäunt

Am 16. Januar findet das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos statt. Die Sicherheitsvorkehrungen laufen bereits.

Der Bundesrat fährt fast geschlossen nach Davos, nur Simonetta Sommaruga bleibt dem Anlass fern: Alain Berset, Didier Burkhalter, Doris Leuthard, Johann Schneider-Ammann, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin und Walter Thurnherr.
Der Bundesrat fährt fast geschlossen nach Davos, nur Simonetta Sommaruga bleibt dem Anlass fern: Alain Berset, Didier Burkhalter, Doris Leuthard, Johann Schneider-Ammann, Ueli Maurer, Simonetta Sommaruga, Guy Parmelin und Walter Thurnherr.
BUNDESKANZLEI/EDOUARD RIEBEN, Keystone
Die britische Premierministerin Theresa May reist nach Davos. (5. Januar 2017)
Die britische Premierministerin Theresa May reist nach Davos. (5. Januar 2017)
AP Photo/Kirsty Wigglesworth, File, Keystone
Das Parlament hat für den WEF-Einsatz der Armee vom 13. bis 23. Januar eine Obergrenze von maximal 5000 Armeeangehörigen festgelegt.
Das Parlament hat für den WEF-Einsatz der Armee vom 13. bis 23. Januar eine Obergrenze von maximal 5000 Armeeangehörigen festgelegt.
Gian Ehrenzeller, Keystone
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Die Armee hat in Davos mit dem Aufbau des Sicherheitsdispositives für das kommende Weltwirtschaftsforum (WEF) begonnen. Dieses findet ab dem 16. Januar statt. 106 Armee-Angehörige sind derzeit mit dem Errichten von Zäunen und anderer Sicherheitsmassnahmen beschäftigt.

Diese Woche hätten die ersten Armeeangehörigen die Arbeiten aufgenommen, teilte das Verteidigungsdepartement (VBS) am Donnerstag mit. Nebst den Sicherheitsmassnahmen treffe die Armee auch Vorkehrungen im Bereich der Logistik und der Führungsunterstützung.

Berufssoldaten für den Personenschutz

Für den Personenschutz und die Zutrittskontrollen in Davos selbst kommen während des World Economic Forums Berufssoldaten zum Einsatz. Logistische Aufgaben wie zum Beispiel im Sanitätsdienst und in der Verkehrsregelung werden von Milizangehörige der Armee wahrgenommen.

Ausserhalb von Davos schützt die Armee Infrastruktureinrichtungen und erbringt Leistungen in der Logistik und in der Führungsunterstützung. Die Truppe verfügt zur Erfüllung ihrer Aufgaben in dieser Zeit über Polizeibefugnisse.

Das Parlament hat für den WEF-Einsatz der Armee vom 13. bis 23. Januar eine Obergrenze von maximal 5000 Armeeangehörigen festgelegt.

Ausgangspunkt Dübendorf

Für die Sicherung des Luftraums ist die Luftwaffe zuständig. Diese verstärkt während der Dauer des WEF ihren Luftpolizeidienst. Sie sichert den Luftraum über Davos rund um die Uhr und arbeitet dabei aufgrund der Grenznähe mit der Österreichischen Luftwaffe zusammen. Zugunsten des Kantons Graubünden führt die Luftwaffe zudem Lufttransporte und -aufklärung durch.

WEF-Gäste mit dem Status «völkerrechtlich geschützt» werden ab dem Flughafen Zürich durch die Schweizer Armee per Helikopter nach Davos geflogen. Dazu zählen ausländische Personen wie Staatsoberhäupter, Regierungschefs oder Mitglieder amtierender Regierungen.

Schengen Aussengrenze

Weitere WEF-Besucher und -Besucherinnen haben die Möglichkeit, direkt in Dübendorf zu landen. Um dies zu ermöglichen, wird der Militärflugplatz Dübendorf vorübergehend als Schengen Aussengrenze und als Zollflugplatz eingestuft. Der Weitertransport dieser Personen nach Davos erfolge auf privater Basis, schreibt das VBS weiter.

Der Einsatz der Armee erfolgt nach dem Subsidiaritätsprinzip, die Einsatzverantwortung liegt dabei bei den zivilen Behörden. Gesamteinsatzleiter ist der Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, Oberst Walter Schlegel.

(SDA)

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