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In der US-Ölindustrie zeichnet sich eine Milliarden-Fusion ab

Die Nummer zwei verhandelt offenbar mit der Nummer drei: In den USA gibt es Anzeichen für eine Fusion zwischen Halliburton und Baker Hughes. Daraus könnte ein neuer Ölgigant entstehen.

Der Branchenzweite führt offenbar Gespräche mit der Nummer Drei, Baker Hughes: Das Logo von Halliburton. (Archivbild: Keystone)
Der Branchenzweite führt offenbar Gespräche mit der Nummer Drei, Baker Hughes: Das Logo von Halliburton. (Archivbild: Keystone)

In der auf Dienstleistungen rund um die Ölförderung spezialisierten Industrie bahnt sich in den USA eine Milliarden-Übernahme an. Der Branchenzweite Halliburton führt nach Insiderangaben mit der Nummer Drei, Baker Hughes, Gespräche über eine Fusion.

Der Zusammenschluss könnte einen Giganten mit einem Börsenwert von rund 67 Milliarden Dollar hervorbringen. Marktführer Schlumberger wäre allerdings mit 125 Milliarden Dollar noch immer fast doppelt so viel wert.

Berichte über die Fusionsgespräche trieben die Aktien von Baker Hughes an der New Yorker Börse bereits um 15 Prozent in die Höhe und trieben den Marktwert des Konzerns dadurch auf über 25 Milliarden Dollar. Die beiden in Houston ansässigen Unternehmen lehnten eine Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters ab.

Aktienkurse unter Druck

Die Ölpreise sind seit Juni etwa um ein Drittel gefallen und haben die Aktienkurse der Unternehmen stark belastet. Ölproduzenten üben zudem Druck auf die Dienstleister aus, ihre Preise zu senken. Ein Zusammenschluss könnte es den beiden Konzernen deshalb möglicherweise erleichtern, sich in diesem Umfeld zu behaupten.

Bei Halliburton arbeiten rund 80'000 Menschen und bei Baker Hughes 61'000. Branchenexperten halten es jedoch durchaus für möglich, dass die Firmen Geschäftsteile verkaufen müssen, um von den Kartellbehörden grünes Licht für einen Zusammenschluss zu erhalten.

SDA/thu

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