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Im Spätherbst entlassen und im Frühjahr wieder einstellen

Vor allem Walliser Bauunternehmen lassen ausländische Angestellte auf Staatskosten überwintern. Der Bund will nicht mehr lange zusehen.

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Das Problem ist bekannt, hat sich jetzt aber noch verschärft: Im Wallis ist die Arbeitslosenquote der Ausländer auf schwindelerregende 14,4 Prozent gestiegen. Jede siebte ausländische Arbeitskraft ist dort also bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Im gesamtschweizerischen Schnitt sind es 6,8 Prozent bei den Ausländern und 2,3 Prozent bei den Schweizern, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gestern mitgeteilt hat.Redaktion Tamedia berichtete bereits vor einem Jahr über die enormen Schwankungen der Walliser Arbeitslosenquote. Grund dafür sind vor allem die Baufirmen. Weil das Bauen im Winter durch das kalte Wetter erschwert ist, entlassen sie im Spätherbst einen beträchtlichen Teil ihrer Belegschaft und stellen die Leute im Frühjahr wieder ein. Tausende überwintern so auf Kosten der Arbeitslosenkasse. Die meisten stammen aus dem Ausland, etwa aus Portugal.

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