Hildebrand warnt die Schweiz vor «Worst Case»

Der frühere SNB-Präsident spricht im grossen Interview über die brennenden Fragen der Zeit – und rät etwas überraschend zur Lektüre von Karl Marx.

«Der Bundesrat hat es immerhin geschafft, auf gut 20 Seiten das zu regeln, wofür die Briten über 500 Seiten brauchten»: Philipp Hildebrand zum Rahmenabkommen mit der EU. Foto: Reto Oeschger

«Der Bundesrat hat es immerhin geschafft, auf gut 20 Seiten das zu regeln, wofür die Briten über 500 Seiten brauchten»: Philipp Hildebrand zum Rahmenabkommen mit der EU. Foto: Reto Oeschger

Holger Alich@Holger_Alich
Markus Diem Meier@MarkusDiemMeier
Christof Münger@ChristofMuenger

Die US-Regierung hat einen Handelskrieg mit China begonnen. Geht es nur um das Handelsdefizit oder viel mehr um die globale Vorherrschaft im 21. Jahrhundert?
Es geht um viel mehr als um den Handel. Es geht letztlich um eine grundsätzliche strategische Konfrontation. Ihren Ursprung hat diese in einer naiven Haltung des Westens, als China im Jahr 2001 der Welthandelsorganisation (WTO) beitrat. Damals war die Prämisse, dass China mit dem Beitritt zur WTO wirtschaftlich wie auch politisch Richtung Westen konvergieren wird. Das war eine Fehleinschätzung.

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