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Glencore: Glasenberg macht ein Schnäppchen in Russland

Der Zuger Rohstoffhändler ergattert dank Grossaktionär Katar einen lukrativen Liefervertrag mit dem Ölkonzern Rosneft. Politisch ist der Deal heikel.

Geringer Einsatz, gute Position für weitere Geschäfte: Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Foto: Simon Dawson (Bloomberg)
Geringer Einsatz, gute Position für weitere Geschäfte: Glencore-Chef Ivan Glasenberg. Foto: Simon Dawson (Bloomberg)

Man kann es Ivan Glasenberg, dem Chef und Grossaktionär von Glencore, nicht verdenken, wenn er derzeit gut gelaunt ist. Glencore und der Staatsfonds des Emirats Katar übernehmen für 10,5 Milliarden Euro 19,5 Prozent an Russlands grösstem Ölkonzern Rosneft. Rosneft-Chef Igor Sechin sagte zunächst, Glencore und Katar beteiligten sich zu gleichen Teilen an Rosneft. Glasenberg stellte indes umgehend klar, dass er mit diesem Deal maximal 300 Millionen Euro Aktienkapital riskiere. Der grosse Rest der Milliardeninvestition werde von Katar und von Banken aufgebracht.

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