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Digitales Geschäft überholt Print bei Tamedia

Im vergangenen Jahr verdiente der Medienkonzern Tamedia 122,3 Millionen Franken. Das ist weniger als im Vorjahr, das allerdings durch einen Aufwertungsgewinn geprägt war.

Verdiente 2016 weniger: Tamedia in Zürich. (Archivbild)
Verdiente 2016 weniger: Tamedia in Zürich. (Archivbild)
Ennio Leanza, Keystone

Der Gewinn des Medienkonzerns Tamedia ist im vergangenen Jahr um 63,4 Prozent auf 122,3 Millionen Franken eingebrochen. Im Vorjahr hatte der Zusammenschluss von search.ch und local.ch zu einem hohen Reingewinn von 334 Millionen Franken geführt.

Der Umsatz von Tamedia sank um 5,5 Prozent auf etwas mehr als eine Milliarde Franken, teilte die Zürcher Mediengruppe mit, zu der unter anderem auch 20 Minuten, Tages-Anzeiger, Berner Zeitung und Der Bund gehören.

Der Rückgang ist auf den strukturellen Wandel des Print-Werbemarktes, die Einstellung der Druckerei Ziegler Druck auf Ende 2015 sowie den Verkauf der Swiss Online Shopping AG (FashionFriends) zurückzuführen.

Konzern in Transformation

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank aufgrund des rückläufigen Marktumfelds um 17,5 Prozent auf 201,0 Millionen Franken. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) nahm um 13,1 Prozent auf 113,5 Millionen Franken ab.

Weiter beschleunigt hat sich die Transformation von Tamedia hin zu einer digitalen Mediengruppe, wie es weiter heisst. Erstmals trugen die publizistischen und kommerziellen digitalen Angebote über die Hälfte des operativen Ergebnisses von Tamedia bei.

SDA/chk

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