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Gewinn und Risiko ungleich verteilt

Während das Parlament Massnahmen gegen die Frankenstärke diskutiert, haben Firmen schon längst gehandelt.

Sollen Angestellte wirklich Währungsrisiken tragen? Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Sollen Angestellte wirklich Währungsrisiken tragen? Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Willkommen im Jahr 2015: im Jahr, in dem der starke Franken die Firmenbilanzen durcheinanderwirbelt und das Parlament deshalb auf heute Mittwoch eine Debatte anberaumt hat. Willkommen im Jahr der Sparprogramme und des neu entfachten Arbeitskampfs.

Seit die Nationalbank am 15. Januar die Untergrenze aufhob, haben über 50 Unternehmen öffentlich Massnahmen bestätigt. Man spricht von bedrohten Arbeitsplätzen – Stellenstopps werden verhängt, Löhne gekürzt. Weitaus am populärsten ist die Mehrarbeit. Über 30 Betriebe haben erreicht, dass die Belegschaft gratis Zusatzarbeit leistet, um die Gewinnmarge zu stützen.

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