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Gericht: Der Uhrenmanager war der Kopf einer Räuberbande

Der grösste Skandal der Schweizer Uhrenindustrie steht vor Gericht; In Neuenburg hat der Prozess zur Affäre Jaquet begonnen. Es geht um Diebstahl, Hehlerei und Fälschung.

Bis am 3. Oktober untersucht das Wirtschaftsstrafgericht Neuenburg den grössten Skandal der Schweizer Uhrenindustrie. Auf der Anklagebank sitzen 15 Personen. Zwei von ihnen, die im Ausland leben, sind dem Prozess ferngeblieben. Den Angeklagten wird in unterschiedlichem Umfang Diebstahl, Hehlerei und Fälschung vorgeworfen.

Sie sollen unter anderem Bestandteile von Uhrwerken gestohlen und verkauft haben. Aus diesen hochwertigen Originalteilen und gefälschten Komponenten setzten sie falsche Markenuhren zusammen und verkauften diese. Auch sollen sie echte Uhren gestohlen und weiterverkauft haben.

Es geht auch um Raubüberfälle

Ausserdem sollen sie Uhrengold gestohlen und über Hehler verkauft haben. Insbesondere werden den Angeklagten zwei Raubüberfälle auf Goldtransporte der Firmen Rolex und RSM Décolletage vorgeworfen.

Ins Rollen gekommen war das Verfahren, als im Herbst 2003 der Uhrenindustrielle Jean-Pierre Jaquet wegen Verdachts auf bandenmässigen Raub, Anstiftung zum Raub, Hehlerei und Warenfälschung verhaftet wurde.

SDA/se

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