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General Motors fährt wieder Milliardengewinne ein

Der US-Autokonzern schreibt seinen ersten Jahresgewinn seit 2004. Noch erweist sich ein Tochterunternehmen als Bremsklotz.

Wieder gefragt: Ein General-Motors-Werk in Flint.
Wieder gefragt: Ein General-Motors-Werk in Flint.
Keystone

Erstmals seit 2004 schloss General Motors dank grosser Sparprogramme und eines erfolgreichen Schuldenabbaus wieder ein Jahr mit schwarzen Zahlen ab. Der Überschuss habe 2010 bei 4,7 Milliarden Dollar gelegen, teilte General Motors (GM) am Donnerstag mit. Als Bremsklotz erwies sich allerdings das Europa-Geschäft mit der Traditionsmarke Opel. Doch der Mutterkonzern gibt sich optimistisch, fürs laufende Jahr rechnet GM in Europa mit einer Rückkehr in die Gewinnzone.

GM profitiert von der Erholung auf dem US-Automarkt. Experten rechnen damit, dass der Aufschwung noch anzieht. Im vierten Quartal allerdings belasteten höhere Preise für Stahl, Öl und Kunststoffe den Gewinn. Er belief sich auf 510 Millionen Dollar und lag damit unter dem Niveau der drei vorangegangenen Quartale. Der Konzern setzte im Schlussquartal 36,9 Milliarden Dollar um.

Vor dem Bankrott gerettet

Im November war General Motors mit einem Paukenschlag an die Börse zurückgekehrt. Das Emissionsvolumen hatte einen Rekordwert von 23,1 Milliarden Dollar. Die US-Regierung hatte den Konzern mit mehr als 50 Milliarden Dollar Staatshilfen vor dem Bankrott gerettet. Im Juli 2009 konnte GM die Insolvenz beenden, mit dem Staat als neuem Anteilseigner. Derzeit hält die Regierung noch 33 Prozent an dem Unternehmen.

(SDA)

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