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Gefährliches Geschäft mit Policen aus den USA

Die Bank EFG hat für fast 500 Millionen Franken US-Lebensversicherungen in den Büchern. Deren Bewertung ist stark umstritten.

US-Lebensversicherungspolicen als Investment: Auch EFG, die Privatbank mit Sitz in Zürich, hat ein grosses Paket erworben. Foto: Steffen Schmidt / Keystone
US-Lebensversicherungspolicen als Investment: Auch EFG, die Privatbank mit Sitz in Zürich, hat ein grosses Paket erworben. Foto: Steffen Schmidt / Keystone

US-Lebensversicherungspolicen galten lang als heisses Investment. Grosse Investoren kauften die Papiere, die von Vermittlern gebündelt und dann im ­Paket angeboten wurden. Innert kurzer Zeit entstand ausserhalb der USA ein neuer Finanzmarkt mit einem Volumen von mehreren Milliarden Dollar. Möglich machte dies das spezielle Wesen der Policen. In den USA gibt es keine feste Laufzeit. Die Police verfällt erst mit dem Ableben des Versicherten. Will dieser lieber noch zu Lebzeiten von den einbezahlten Prämien profitieren, kann er seine Police verkaufen.

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