Zum Hauptinhalt springen

Gazprom-Manager vor Anklage in der Schweiz

Kaderleute der bekanntesten russischen Firma stehen unter Korruptionsverdacht. «Noch dieses Jahr» will sie die Bundesanwaltschaft anklagen.

Eine Gasbohranlage im sibirischen Yamal-Nenets-Bezirk. Beim Bau der Yamal-Pipeline soll es zu Bestechungen gekommen sein. Foto: Alexej Filippov (RIA Novosti)
Eine Gasbohranlage im sibirischen Yamal-Nenets-Bezirk. Beim Bau der Yamal-Pipeline soll es zu Bestechungen gekommen sein. Foto: Alexej Filippov (RIA Novosti)

Gazprom, der Konzern mit fast einer halben Million Angestellten, ist zwar nicht gefeit vor Negativschlagzeilen und Skandalen. Aber die Führung des Energieunternehmens trägt – juristisch gesehen – weitgehend eine blütenweisse Weste. Dies hat einen gewichtigen Grund: Zwar taucht da und dort auf der Welt ab und an ein Korruptionsverdacht gegen einen Manager des staatlich dominierten Konzerns auf. Doch Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass Russland die Rechtshilfe verzögert oder verunmöglicht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.