Zum Hauptinhalt springen

Folgen nach den Wahlen Massenentlassungen?

Die Unia befürchtet «diverse Massenentlassungen» nach dem 18. Oktober. Auch der Verband Angestellte Schweiz rechnet mit schmerzhaften Massnahmen.

Franziska Kohler
Die Gewerkschaft Unia sieht 30'000 Arbeitsplätze in Gefahr. Foto: Keystone
Die Gewerkschaft Unia sieht 30'000 Arbeitsplätze in Gefahr. Foto: Keystone

Der starke Franken hat seit dem 15. Januar Tausende Zeitungsspalten gefüllt. In den letzten Wochen wurde er aus den Schlagzeilen verdrängt – dominierend sind jetzt die Parlamentswahlen. Nach dem Wahlsonntag werde der Frankenschock aber wieder zum Thema werden, schreibt die Gewerkschaft Unia in einer Medienmitteilung. «Die Lage eines Teils der Industrie, aber auch anderer Wirtschaftszweige ist kritisch», steht da. Und weiter: «Die Unia verfügt über Indizien, dass nach dem Wahltag am 18. Oktober diverse Massenentlassungen geplant sind.» Auf Anfrage will Corrado Pardini, Sektorleiter Industrie bei der Unia und SP-Nationalrat, darauf nicht weiter eingehen. Er bleibe jedoch bei seiner Prognose, dass in den nächsten zwölf Monaten bis zu 30'000 Stellen verloren gehen könnten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen