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Fluglotsen in Frankreich wollen streiken

In Frankreich steht während der Ferienreisezeit wegen eines Streiks der Fluglotsen eine erhebliche Beeinträchtigung des Luftverkehrs bevor.

Durch den Streik müsse am Mittwoch etwa jeder fünfte Flug am Pariser Flughafen Roissy annulliert werden, teilte die französische Luftfahrtaufsichtsbehörde DGAC am Montag mit. Am Flughafen Orly könnte demnach sogar jeder zweite Flug ausfallen. Für das gesamte Land würden Störungen des Flugverkehrs erwartet, teilte die DGAC weiter mit. Die Fluggesellschaften seien aufgefordert worden, die Zahl der Flüge zu reduzieren.

Die Fluggesellschaft Air France teilte mit, dass «100 Prozent» ihrer Langstreckenflüge stattfinden sollten, ebenso wie 80 Prozent der Kurz- und Mittelstreckenflüge vom grössten Flughafen des Landes in Roissy. Vom Flughafen Orly sollten demnach 50 Prozent der Flüge starten.

Die Gewerkschaften hatten die Fluglotsen zu einem Streik von Dienstagabend bis Donnerstagmorgen aufgerufen, um gegen die Pläne der Europäischen Union zur Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums zu protestieren. Die EU will damit die Kontrolle des Luftraums effizienter machen - auch als Konsequenz aus dem Asche-Chaos nach dem Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjöll, das im April fast den gesamten europäischen Luftverkehr rund eine Woche lang lahmgelegt hatte. Bislang ist der europäische Luftraum in 27 unabhängige Lufträume der EU-Einzelstaaten aufgegliedert.

AFP

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