Flixbus startet ein Fernbusnetz in den USA

In Europa haben die grellgrünen Busse den Fernverkehr bereits umgekrempelt. Nun plant das Unternehmen dasselbe in den USA.

Flixbus ist in Los Angeles angekommen. (15. Mai 2018)

Flixbus ist in Los Angeles angekommen. (15. Mai 2018) Bild: Frederick M. Brown/Getty Images/AFP/AFP

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Flixbus expandiert in die USA. Ab Ende Mai soll in Zusammenarbeit mit US-Buspartnern ein Fernbusnetz in zunächst drei Bundesstaaten starten. Ausser in Kalifornien werden die Busse künftig auch in Arizona und Nevada fahren, wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) am neuen Firmenstandort in Los Angeles mitteilte. Erreichbare Ziele seien neben Los Angeles auch Las Vegas, San Diego und Phoenix.

Weitere Linien in den USA sollen schon in den kommenden Wochen folgen, wie Flixbus weiter mitteilte. Ziel seien tausend tägliche Flixbus-Verbindungen in den USA bis zum Jahresende, erklärte Unternehmenschef André Schwämmlein.

Flixbus starte in den USA «wieder bei null», erklärte der Firmenchef. «Aber wir sind überzeugt, dass wir uns auch hier als grüne Alternative zum Auto etablieren können.» Flixbus war 2013 nach der Liberalisierung des deutschen Fernbusmarkts gestartet und expandiert derzeit auch in Deutschland und Europa kräftig. Mit dem Flixtrain macht das Unternehmen mittlerweile auch der Deutschen Bahn Konkurrenz. (sep/sda)

Erstellt: 16.05.2018, 10:20 Uhr

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