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Finnland zittert um Nokia

Nokia war Finnland, und Finnland war Nokia. Der grosse Konzern und das kleine Land hatten viel Erfolg. Doch jetzt verdient die Firma mit ihren Handys weniger. Und an der Spitze steht ein Kanadier.

Im hochmodernen Firmensitz von Nokia in Espoo fehlt die nötige Software-Erfahrung.
Im hochmodernen Firmensitz von Nokia in Espoo fehlt die nötige Software-Erfahrung.
Keystone

Der 62-jährige Martti Häikiö ist Professor für Geschichte und eine Art Nationalexperte für den finnischen Handykonzern Nokia – und für dessen Krise. Nur wenige Menschen haben sich so intensiv mit diesem Unternehmen befasst wie Häikiö. Vor zehn Jahren schrieb der Historiker ein Buch über den sagenhaften Aufstieg der Firma. Es hat zwei Bände und 1000 Seiten. Der erste Satz heisst: «Nokia ist nicht weniger als eine nationale Institution in Finnland.»

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