Fiat Chrysler baut Pick-ups neu in den USA

Die Steuerreform von Präsident Trump machts offenbar möglich: Chrysler verlegt die Pick-up-Produktion von Mexiko in die USA.

Chrysler verlagert die Pick-up-Produktion von Mexiko in die USA. Während Ford (Bild) den Absatz von Pick-ups im Dezember gesteigert hat, verbuchten General Motors und Fiat Chrysler Rückgänge. (Archivbild)

Chrysler verlagert die Pick-up-Produktion von Mexiko in die USA. Während Ford (Bild) den Absatz von Pick-ups im Dezember gesteigert hat, verbuchten General Motors und Fiat Chrysler Rückgänge. (Archivbild) Bild: Frederic J. Brown/AFP

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Fiat Chrysler verlagert die Produktion des Pick-up-Modells Ram von Mexiko in die USA. Der Schritt solle 2020 vollzogen werden und sei durch die US-Steuerreform möglich geworden, teilte der Autobauer am Donnerstag mit.

Fiat Chrysler lässt sich das eine Milliarde Dollar kosten. Im US-Bundesstaat Michigan würden durch die Verlagerung 2500 neue Jobs entstehen. Das Werk in Mexiko solle anderweitig genutzt werden.

Fiat-Chef Sergio Marchionne hatte vor einem Jahr erklärt, er könne sich eine Produktionsverlagerung in die USA vorstellen. Er machte dies aber von der geplanten Steuerreform abhängig. Im Dezember setzte US-Präsident Donald Trump das Vorhaben in Kraft.

Es ist die grösste Steuerreform in den USA seit mehr als 30 Jahren. Um wieder verstärkt Autoproduktion in die USA zu holen, hatte Trump zudem mit einem Importzoll gedroht sowie mit der Aufkündigung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens (Nafta) mit Kanada und Mexiko.

Grosser Erfolg für Donald Trump: US-Senat stimmt für Trumps Steuerreform. Video: Tamedia/AFP (oli/sda)

Erstellt: 12.01.2018, 07:04 Uhr

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