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«Exzessiver Pessimismus»: Notenbank-Chef ruft Börsianer zur Vernunft auf

Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank, beklagt, die Börsenmakler seien «hypernervös».

Börsianer sollen zur Vernunft kommen: EZB-Chef Trichet kritisieren den Pessimismus der Makler.
Börsianer sollen zur Vernunft kommen: EZB-Chef Trichet kritisieren den Pessimismus der Makler.
Keystone

Es herrsche ein «exzessiver Pessimismus» vor, der ein «sehr schlechter Ratgeber» sei, sagte Trichet dem französischen Sender France-3. Er beklagte die hypernervösen Börsianer. «Wir rufen sie auf: Kommen Sie zur Vernunft.» An private und institutionelle Akteure appellierte der sonst sehr zurückhaltende EZB-Chef, sie müssten «auf der Höhe ihrer Verantwortung sein».

Man könne den Märkten versichern, dass man mit den beschlossenen Preissenkungen die Kontrolle über die mittelfristige Preisstabilität zurückgewonnen habe. Das Problem sei: «Zur Zeit haben die Akteure in Wirtschaft und Finanzwelt nicht notwendigerweise die Zeit, die Dinge zu analysieren.»

Tatsächlich legen die Märkte heute eine Verschnaufpause ein, nachdem sie gestern wieder drastisch in den Keller gefallen waren. Der SMI stand heute Mittag gegenüber gestern unverändert DAX stand heute Mittag mit knapp einem Prozent im Plus, der französische Index CAC 40 legte 2,5 Prozent zu.

AP/oku

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