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Deutsche Undercover-Legende nach UBS-Datenklau angeklagt

Meisterspion Werner Mauss soll mehr als 15 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Dass er es nun mit der Justiz zu tun bekommt, hat auch mit einem Basler Banker zu tun.

Wenn gestohlene Bankdaten Steuervergehen aufdecken: Vor einer Zürcher Bankfiliale an der Bahnhofstrasse. (Symbolbild)
Wenn gestohlene Bankdaten Steuervergehen aufdecken: Vor einer Zürcher Bankfiliale an der Bahnhofstrasse. (Symbolbild)
Keystone

Auf seiner Website rühmt sich der 76-Jährige selber, er sei «an der Zerschlagung von mehr als einhundert kriminellen Gruppierungen und der Festnahme von circa 2000 Personen beteiligt» gewesen. Ein deutsches Gericht stellte einmal fest, Mauss sei «der deutsche Geheimagent». Kurz: Werner Mauss ist eine Legende. Doch nun bekommt er selber juristische Probleme. Das Landgericht Bochum hat am vergangenen Donnerstag eine Anklage gegen Mauss zugelassen, wie «Süddeutsche Zeitung», NDR und WDR berichten. Der Meisterspion soll mehr als 15 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben. Mauss bestreitet die Vorwürfe.

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