Zum Hauptinhalt springen

Europas Airlines im Gegenwind

Nach Iberia, Lufthansa und Air France baut nun auch die skandinavische SAS massiv Personal ab. Die arabischen Fluggesellschaften hingegen gewinnen Marktanteile und machen auch in Europa Boden gut.

Dieser Flotte droht der Konkurs: Flugzeuge der skandinavischen SAS im Flughafen Arlanda in Stockholm. (30. Oktober 2012)
Dieser Flotte droht der Konkurs: Flugzeuge der skandinavischen SAS im Flughafen Arlanda in Stockholm. (30. Oktober 2012)
Keystone

Das Personal der SAS hat keine Alternative: Entweder es akzeptiert den drastischen Sparplan, der gestern präsentiert wurde, oder die skandinavische Airline muss Konkurs anmelden. 800 Jobs werden gestrichen, die Löhne um bis zu 17 Prozent gesenkt und die Renten gekürzt. SAS-Chef Rickard Gustafson verzichtet auf ein Fünftel seines Gehalts. Die nordischen Regierungen wollen keine Krone mehr in die seit langem defizitäre Airline stecken. Über ein Jahr lang wurde ein Käufer gesucht. Vergeblich. Schliesslich kam noch der Konkurs der Spanair hinzu, an der die skandinavische Airline beteiligt war. Er kostete die SAS 25 Millionen Euro.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.